UNGEZÄHMTE WILDNIS
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Wildnis
 
25 verschiedene Großwild-Tierarten (ca. 1.600 Tiere) leben in freier Wildbahn auf dem 6.000 Hektar großen Naturreservat: Rhinozerosse, Löffelhunde, Giraffen, Berg- und Steppenzebras, Geparden, Jakale und Leoparden, Blau- und Schwarzgnus, Eland, Oryx, Rote Hartebeester, Kudus, Springböcke, Wasserböcke, Steinböcke, Duiker, Klipspringer, Strauße und Warzenschweine.
 
 
Die Vogelwelt ist in faszinierender Vielfalt über das ganze Reservat verteilt vertreten und kann im Wellness Village sowie an den umliegenden Wasserstellen beobachtet werden.
 

Geologie 
Namibia ist eines der geologisch interessantesten Länder der Welt. Die atemberaubenden Gesteinsformationen haben ihren Ursprung in der frühen Erdgeschichte und wurden durch den Einfluss exogener Kräfte verwittert und abgetragen. Interessante Felsgruppierungen und wunderschöne Landschaften sind das Ergebnis aller nur vorstellbaren klimatischen Extreme vergangener Entstehungsprozesse von Gebirgen, vulkanischer Eruptionen, Veränderungen des Meeresspiegels und der Verschiebung der Kontinente.

In den Bergen von GocheGanas befinden sich wetterbeständige Quarzgesteine, die auch in den Felssprüngen abgelagert wurden. An verschiedenen Orten sind interessante Faltstrukturen in diesen Gesteinsschichten sichtbar, welche während der Entstehungsgeschichte der Berge entstanden sind. Das Gebiet besteht vorwiegend aus Glimmerschiefer.

Das sichtbare Band dunkler und heller Gesteinsschichten im Fels ist durch die unterschiedlichen Mengen verschiedener Mineralien entstanden. Die dunklen Schichten bestehen vorwiegend aus Lehm und Glimmerschiefer, die helleren aus Quarzgestein. Der Usib-Fluss entspringt in den Auasbergen, windet sich durch die grasbewachsenen Schwemmebenen von GocheGanas auf seinem Weg durch Nauas Poort und Rehoboth. 
Höhenlage: zwischen 1.714 und 2.211m über dem Meeresspiegel.

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Flora 
Hochlandsavanne (Bergdorn-Savanne). Dieser Vegetationstyp (Veld-Art) ist vorherrschend in den zentralen, gebirgigen Teilen des Landes und bedeckt das Farmland von GocheGanas. Zu den typische Baumarten auf GocheGanas gehören der Bergdorn (Acacia hereroensis), die Kerzenschoten-Akazie (Acacia hebeclada subsp. hebeclada), der Schwarze Hakendorn (Acacia milifera subsp. detinens), der Kudubusch (Combretum apiculatum subsp. apiculatum), die Wildbirne (Dombeya rotundifolia), die Wurmkur-Albizia (Albizia anthelmintica) und der Schäferbaum (Boscia albitrunca).

Entlang der Trockenflussläufe wachsen verschiedene Baumarten wie Kameldorn (Acacia erioloba), Karee (rhus lancea), Büffeldorn (Ziziphus mucronata) und Süßdorn (Acacia karroo). Zu den gemeinen Sträuchern zählen der Gabba-Busch (Cataphractes alexandri), der Brandy-Busch (Grewia flava), der Kampferbusch (Tarchonanthus camphorates) und der Looiwortelbos (Elephantorrhiza suffruticosa). 

Wertvolle Heilgräser kommen hier vor wie das Wollgras (Anthephora pubescens), die Schwarzwurzel-Brachiaria (Brachiaria nigropedata) und das Fingergras (Digitaria eriantha). 

Der durchschnittliche Niederschlag im GocheGanas Naturreservat beträgt 366 mm pro Jahr mit Temperaturschwankungen zwischen einem Mindestwert von 3,9º C und einem Höchstwert von 38,1º C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt 34% und der Verdampfungswert 3.388 mm pro Jahr.

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